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viel zu schnell
 

Folge 4: viel zu schnell

Um seinen Verstärker abzubezahlen, hat Panda einen Job in einer Autowaschanlage angenommen. Als eine etwas abgetakelte Blondine in einem schwarzen Cabrio davonfährt, ohne zu bezahlen, nimmt er die Verfolgung auf (in einem roten Cabrio, das er sich von seinem Lohn gekauft hat, statt den Verstärker zu bezahlen). Als er die Blondine stellt, fährt sie ihm eine Delle in seinen Wagen und flieht erneut. Nach einem vergeblichen Versuch, seinen Bandkollegen die Geschichte zu erklären, und dem ebenso vergeblichen Versuch, das Auto zurückzugeben, findet Panda in einem Parkhaus ein schwarzes Cabrio. Um eine erneute Flucht der Blondine zu verhindern, plättet er die Reifen und wartet auf ihre Rückkehr. Das Auto gehört jedoch einem ganz anderen Fahrer (Ottfried Fischer), der Panda zusammenschlägt. Als er erwacht, sieht er gerade noch die Blondine davonfahren, die ihm zuvor mit einem Schlauch sein Benzin aus dem Tank geklaut hat. Derweil erfährt Lilli von Bleistein-Assistent Hiebert, daß Bleistein abends in der Stadt weilen wird, um sich im Café Bebop eine Band anzuhören. Um einen Plattenvertrag zu ergattern, beschließen Blam!, ebenfalls dort aufzutreten – unangekündigt in der Pause. Dazu muß jedoch erst Panda aufgetrieben werden. Als er endlich gefunden ist, hetzt die Band ins »Bebop« – und Panda erkennt in der Sängerin der anderen Band die Blondine aus der Waschanlage. Die anschließende Verfolgungsjagd endet in einem Maisfeld, wo Panda im Auto der Blondine landet und sie (aus unerfindlichen Gründen – er hat sonst einen besseren Geschmack) küßt.

TRIVIA: Panda-Darsteller Sebastian Deutschmann durfte in dieser Folge sein Auto selber fahren, obwohl er noch keinen Führerschein hatte. Ein »Café Bebop« gab es zur Zeit der Dreharbeiten in München tatsächlich (in der Baaderstraße, es heißt seit 1985 Baader-Café), die Szenen wurden jedoch nicht dort gedreht. Dafür hieß die Band, die im Film-»Café Bebop« auftritt, in Wirklichkeit Bebop. Vor dem »Wasserdicht« sind an der Wand neben dem von Blam! auch die Bandnamen IDB (Jürgen Tonkels Band) und Dada Control (die Band eines der Requisiteure) zu lesen. Die dort gedrehten Szenen waren die ersten am allerersten Drehtag.


e-mail:michael sailer | impressum | © Michael Sailer