hier & jetzt | was passiert? | leben und lügen | gedruckt | lesen! | alles mögliche | dann mal schauen | andere sprechen | brief
 
Hier zu lesen:

Sieht aus wie Regen

Kälte

Der unwirkliche Professor

Aus der Stille

Der alte Mann schweigt

Bilanz

Zwei Kinder

Die lustige Geschichte von dem Menschen H, der die Welt, in der er lebte, nicht ertrug und sich deshalb weigerte, ihr zu entfliehen

Ein Junge am Bildrand

Zwischenfall im Supermarkt

Titel: Der fremde Freund

Das Schreiben fängt man meistens mit Kurzgeschichten an - möchte man meinen. In Wirklichkeit ist das natürlich Unsinn; zuerst kommen Witze, Erlebnisaufsätze, Tagebücher und solche Sachen, und dann werden irgendwann Geschichten daraus. Wenn man ganz stur ist, wird manchmal sogar ein Buch voller Geschichten daraus, und dann steht man vor einem sehr seltsamen Paradoxon: Man schickt sein Buch an viele Verlage und kriegt, wenn überhaupt, stets dieselbe Antwort: Kurzgeschichten "gehen" nicht, verkaufen sich nicht, werden nicht gelesen und gewollt. Woher, fragt man sich, kommen dann die unermeßlichen Berge mit immer neuen Büchern voller Kurzgeschichten?

Aber solche Fragen sind ziemlich egal. Wer Geschichten schreibt, schreibt weiterhin Geschichten, weil es nicht anders geht, und vielleicht mag sie jemand lesen.

Alle Geschichten auf den folgenden Seiten sind, wie man so sagt, vollkommen frei erfunden. Das heißt: In etwa vier Fällen ist mindestens eine der Hauptpersonen einem echten Menschen nachgebildet, und manchmal kommen natürlich auch Sachen und Vorgänge vor, die es so oder ähnlich irgendwann einmal gegeben hat. Man kann ja nichts erzählen, was es nicht gibt.

Näheres zu den Geschichten steht dann jeweils am rechten Rand. Und einige von den Geschichten gibt es auch als pdf-Datei; da sehen sie dann aus wie auf richtigem Papier gedruckt, und wer will, kann sie sich herunterladen und ausdrucken. Aber wenn er sie in ein Kurzgeschichtenbuch hineindrucken möchte, sollte er bitte vorher fragen.

Es ist wahrscheinlich nicht nötig, hinzuzufügen, daß die Geschichten in einem solchen Fall (oder einem ähnlichen) noch mal überarbeitet werden müßten, weil sie hier und so weitgehend auf dem Stand ihrer Entstehung sind. Oder doch?


e-mail:michael sailer | impressum | Michael Sailer