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BÜCHER, DIE (NOCH) NICHT FERTIG SIND
(und es vielleicht auch nie werden, wer weiß)

 

WEGERICHS HEFT -- Mein zweiter Roman ist hier eigentlich fehl am Platze, weil fertig, aber ebenso wie lange Zeit der inzwischen endlich erschienene erste, "Die Verrückten stehen in der Sonne", unveröffentlicht und ohne Verlag. Hier kann man ihn lesen (und als PDF herunterladen). Falls ein zufällig vorbeikommender Verleger diese Zeilen liest: bitte melden.

AUS DER WELT. Ein Vademecum der Sachen, die es nicht mehr gibt -- Angefangen Anfang der 90er, immer mal wieder ein bißchen weitergeschrieben; aber irgendwie kam dann diese ganze elende "Generation Golf" mit ihrem Sammel- und Lexikalisierungswahn daher, und ich fürchte, um inmitten dieser Lawine von Gefasel aufzufallen und jemanden zu finden, der es vielleicht sogar verlegen mag, ist mein Büchlein ein bißchen zu sanft und milde. Wer in die (unfertigen!!) Entwürfe reinlesen mag, kann das hier tun.

NIEMAND IST SO FREMD WIE WIR -- sagen wir vorläufig: Es könnte ein Roman werden. Nein: Es wird ein Roman. Und demnächst fertig. Ein anderer, der das auch könnte, heißt mit Arbeitstitel STEIN, SAND, KNOCHEN

ABWESENHEIT -- Ein Roman über einen Schriftsteller, der gerade erst Schriftsteller werden will und dann durch einen dummen Zufall selbst in die Geschichte hineingerät, die er schreibt, obwohl er eine ganz andere Geschichte schreiben wollte. Ich glaube, der Roman bleibt noch länger liegen.

ALLES MUSS WEG. Kritik, Polemik, Schimpf und Schande -- Eine (wie ich meine) vergnügliche und für ihre Zeit repräsentative Auswahl von Kolumnen, Reportagen, Rezensionen, zynischem Geplärr und sonstigen Texten. Kam so zustande: Ein Freund machte mich auf den neu gegründeten Oktober-Verlag aufmerksam und meinte, das wäre der richtige für so ein Buch. Hab ich das also zusammengestellt und hingeschickt, im Jahre 2001. Leider kam keine Antwort. Ein Jahr später riet mir ein anderer Freund, es doch mal bei demselben Oktober-Verlag zu versuchen; er habe die Leute schon auf mich aufmerksam gemacht. Hab ich also per Mail angefragt: Man kannte mich nicht, klang aber sehr interessiert. Hab ich also alles noch mal überarbeitet und hingeschickt, mitsamt einem "Belästigungen"-Band, im Jahre 2002 oder Anfang 2003, und danach hat der Oktober-Verlag überhaupt nicht mehr geantwortet, nicht mal mehr auf dringende Bitten, die Sachen doch bitteschön wieder zurückzuschicken oder überhaupt ein Lebenszeichen zu geben. Ende 2004 tat er das dann doch: Die CD mit den Texten sei nicht aufzufinden. Immerhin bekam ich das "Belästigungen"-Buch ungelesen zurück.

ROCK'N'ROLL. Die Geschichte der erfolglosesten Band der Welt (und einiger sehr erfolgreicher) -- wird wahrscheinlich nie fertig, vielleicht aber doch, dann jedenfalls aber äußerst realistisch und voll von bekannten und unbekannten Namen.

DIE SCHRECKEN DER WELT. Unordentliche Reisen -- Damit habe ich angefangen, als ich als Musikjournalist wie ein Wahnsinniger jahrelang von Flughafen zu Hotel, Hotel zu Flughafen und wieder zurück gereist bin. Inzwischen passiert das nicht mehr, aber irgendwann werde ich mich mal erinnern und das Buch zu Ende schreiben. Vorläufig gibt es hier zwei verstreute Texte über Landshut sowie Füssen und das Allgäu zu lesen.

IM PLATTENBAU -- Nichts mit DDR, sondern eine Art Popmusikgeschichte aus tausenden von Plattenkritiken. Müßte mal zusammengestellt und überarbeitet werden, das ist aber ein Haufen Arbeit ... derweil stehen hier viele Ausschnitte (unbearbeitet!).

DIE 111 SCHLECHTESTEN SCHALLPLATTEN ALLER ZEITEN -- Wollte ich 1999 oder 2000 zusammen mit Jürgen Roth schreiben; einen Entwurf gibt es schon. Ich hab ihm aber gleich gesagt, daß er mit meinem Namen keinen Verleger finden wird. Inzwischen haben einige der üblichen Verdächtigen etwas ähnliches verfaßt.

JUNGER UNFUG -- häuft sich immer mehr an, aber ein "Plot" will da nicht hinein, und deshalb wird die Sache wohl auch nie so richtig fertig. Es sei denn, jemand täte es verlegen mögen. Derweil kann man es hier lesen.

LETZTES JAHR -- Ein lustiger Roman über einen Menschen, der zum Arzt geht und erfährt, daß er noch ein Jahr zu leben hat. Ist in letzter Zeit ein bißchen verworren geworden, aber vielleicht wird irgendwann was weniger Verworrenes draus.

SIEHT AUS WIE REGEN -- Eine Sammlung von Kurzgeschichten aus vielen Jahren. Ein paar davon sind hier zu lesen.

DIE 142 MENSCHEN MEINES LEBENS -- ist mehr ein Privatvergnügen.

ES IST NICHTS. Novelle -- Eigentlich fand ich die Idee anfangs ganz gut, aber dann gab es ein Exposé, und danach wollte nichts recht weitergehen. Es wurde aber immerhin eine lustige Geschichte daraus: Im Sommer 2000 wurden die ehemaligen Literatur-Stipendiaten von der Stadt München zu einem Seminar in die "Monacensia" geladen, wo sie ihre aktuellen Arbeiten vorstellen und diskutieren sollten. Ich arbeitete damals an allem möglichen, als ich aber die ersten Texte der anderen bekam, verging mir schlagartig die Lust, über meine Arbeiten zu diskutieren. deshalb nahm ich den schon fertigen Teil der Novelle und benützte ihn für ein (unfaires, aber nettes) Spielchen: Ich erweiterte den Text mit allen möglichen Cechov-Zitaten und Ausschnitten aus Büchern, die in den verlagen der beiden Lektoren erschienen waren, die das Seminar leiteten. Der Trick funktionierte: Man zerriß Cechovs Metaphern und seine Sprache insgesamt ebenso in der Luft wie alles, was von anderen Autoren stammte, die die Lektoren selbst verlegt hatten, und die wenigen Passagen, die von mir stammten, selbstverständlich auch. Ich amüsierte mich anfangs ziemlich, dann ließ ich mich aber doch hinreißen, zumindest Anton Cechov vehement zu verteidigen.

PLANKTON -- Ein Roman, den ich Anfang der achtziger Jahre angefangen und damals "Wir sind die Toten" genannt habe. Keine sehr erfreuliche Geschichte, und eine ziemlich grausige außerdem; aber mehr möchte ich jetzt mal noch nicht dazu sagen.

REGUNGSLOS -- Auch ein Roman, über den ich noch nichts sagen möchte, ebenso wie über:

WIE MAN EINEN APFEL ISST und

WIR DA OBEN und

VOGELSCHAUER und ein paar andere Sachen.

Mit einiger Sicherheit irgendwann fertig wird hingegen RELEVANTER REALISMUS, ein gemeinsamer Roman von Michael Sailer und Jürgen Roth, für dessen unverrückbar feststehenden Titel hiermit zwecks Titelschutz die Ingebrauchnahme des Titels als "besondere", d.h. hinreichend unterscheidungskräftige namensmäßige Bezeichnung eines Werkes erlangt wird (am 7. August 2005).


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