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früher passiert:

Sommer 2005:

Der Sommer (der einem das Gefühl gibt, man habe auf mysteriöse Weise August und September verschlafen und finde sich nun plötzlich im späten Oktober wieder) begann mit dem zweiten Teil des "Textwerk"-Seminars, das wiederum in einer sehr schönen halbimprovisierten Lesung im Hinterzimmer des Mariandl kulminierte. In mittelbarem Anschluß daran gab es bei einem großen Treffen gegenwärtiger und ehemaliger Teilnehmer der Seminarreihe Gelegenheit, Dinge zu diskutieren, die nicht unmittelbar mit aktuellen Romanprojekten zu tun haben. Und weil unter den Teilnehmern ein echter Bachmann-Preisträger und einige andere Autoren mit unlängst veröffentlichten Büchern waren, fand auch hier eine (ebenfalls halbimprovisierte) Lesung statt. Am Ende gab es dann auch noch Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit einer im Grunde ziemlich läppischen literaturbetrieblichen Debatte.

Kurz zuvor war Familie Sailer auf Reisen, hier und da:

und dann fanden die Herren Koch und Sailer Gelegenheit, ihre überbordende Sammlung von britischer Musik der Jennerwein-Besetzung zu Gehör zu bringen. Bilder gibt es davon diesmal keine, sie ähneln sich ja auch ...

Im weiteren Verlauf des Juli ging vor dem Oberlandesgericht nach fast fünf Jahren endlich ein Rechtsstreit zu Ende, der äußerst unerfreulich begonnen hatte, nun aber doch im wesentlichen auf das hinauslief, was von Anfang an hätte passieren sollen. Es ging, soviel sei angedeutet, um die Bezahlung der Mitarbeit an einem Projekt, das inzwischen nicht mehr von Interesse ist.

Keine Bilder gibt es leider auch von der Buchpräsentations-Lesung im Heppel & Ettlich am 24. Juli. Da hatte eine Münchner Tageszeitung im Vorfeld die Hausnummer mit dem Eintrittspreis verwechselt, was mindestens zwei potentielle Besucher abschreckte. Andere entschuldigten sich mit der dringend notwendigen Teilnahme an einer Grippewelle und diesem und jenem ... und dennoch war es ein sehr lustiger und erfreulicher Abend, der sich mit Zugaben bis in die tiefe Nacht erstreckte.

Den größten Teil der übrigen Zeit nahm die Arbeit an einem Buch ein, das soeben in Rekordgeschwindigkeit erschienen ist und so aussieht:
Näheres dazu findet sich hier.

Das Deep-Purple-Buch ist immer noch nicht aus der Druckerei entlassen worden, aber die Arbeit daran endete am 6. August endgültig und sozusagen nachträglich sowie höchst stilvoll mit dem Auftritt von Ritchie Blackmore und seiner Band Blackmore's Night im Münchner Herkulessaal, dem die Autoren selbstverständlich beiwohnten.

Und dann war ja zwischendurch ein paar Tage lang und ist zumindest kalendarisch immer noch Sommer. Da sind Biergärten zu besuchen, Badeplätze einzunehmen, ein Rätselrennen zu rennen, Pflanzen zu gießen, Spaziergänge und -fahrten zu unternehmen, Fußballspiele zu verfolgen und noch so manches zu tun. Wovon demnächst mehr zu erfahren sein wird.


alle irgendwelchen Rechte: Michael Sailer